Physische Abgrenzung
Ihre IT-Infrastruktur befindet sich in einem klar definierten, abgeschlossenen Bereich. Andere Kunden oder externe Parteien haben keinen physischen Zugriff auf Ihre Systeme.
Exklusiv abgetrennter Colocation-Bereich für Unternehmen mit erhöhten Anforderungen an physische Sicherheit, Zugriffskontrolle und Infrastrukturtrennung.
Mit einem Private Cage erhalten Sie einen eigenen, physisch abgegrenzten Bereich innerhalb des PRIME DataCenters. Ihre Server, Racks, Netzwerkkomponenten und Storage-Systeme werden räumlich von anderen Kundenbereichen getrennt und sind nur für autorisierte Personen zugänglich.
Ein Private Cage eignet sich besonders für Unternehmen, die eigene IT-Infrastruktur im Rechenzentrum betreiben möchten, dabei aber mehr Kontrolle, Sicherheit und Abgrenzung benötigen als bei klassischer Rack-Colocation.
Ein Private Cage ist ein exklusiver, abgeschlossener Bereich innerhalb eines Rechenzentrums. Im Gegensatz zur klassischen Colocation, bei der einzelne Racks in einer gemeinsam genutzten Rechenzentrumsfläche stehen, wird beim Private Cage ein separater Bereich mit einer physischen Abgrenzung eingerichtet.
Diese Abgrenzung kann beispielsweise durch Gitterwände, Zutrittskontrollen und definierte Zugangspunkte erfolgen. Innerhalb dieses Bereichs können mehrere Racks, Netzwerkkomponenten, Firewalls, Storage-Systeme oder kundeneigene Infrastruktur betrieben werden.
Der wesentliche Vorteil: Die Infrastruktur des Kunden ist zusätzlich vor unbefugtem physischem Zugriff durch andere Parteien geschützt, die zwar möglicherweise Zutritt zum Rechenzentrum haben, aber keinen Zugang zum Private Cage erhalten.
Ein Private Cage geht über die klassische Rack-Colocation hinaus und schafft einen exklusiv zugeordneten Bereich innerhalb der professionellen Rechenzentrumsumgebung.
Bei klassischer Colocation mieten Unternehmen einzelne Höheneinheiten, ein Rack oder mehrere Racks innerhalb einer gemeinsam genutzten Rechenzentrumsfläche. Die technische Sicherheit ist dabei hoch, dennoch befinden sich mehrere Kundenbereiche in derselben Umgebung.
Ein Private Cage geht einen Schritt weiter: Die kundeneigene Infrastruktur wird innerhalb des Rechenzentrums zusätzlich physisch separiert. Dadurch entsteht ein exklusiver Bereich, der organisatorisch, räumlich und zugriffstechnisch klar vom restlichen Rechenzentrumsbetrieb abgegrenzt ist.
| Bereich | Colocation Rack | Private Cage |
|---|---|---|
| Nutzung | Einzelnes Rack oder mehrere Racks | Exklusiv abgetrennter Bereich |
| Physische Trennung | Rack verschließbar | Gesamter Bereich zusätzlich abgegrenzt |
| Zugriff | Zugriff auf eigenes Rack | Zugriff nur auf den eigenen Cage |
| Skalierbarkeit | Erweiterung um zusätzliche Racks | Erweiterbare Cage-Fläche nach Bedarf |
| Sicherheitsniveau | Hoch | Sehr hoch |
| Geeignet für | Einzelne Server, kleinere Setups | Kritische Infrastruktur, größere Umgebungen, Compliance-Anforderungen |
Ihre IT-Infrastruktur befindet sich in einem klar definierten, abgeschlossenen Bereich. Andere Kunden oder externe Parteien haben keinen physischen Zugriff auf Ihre Systeme.
Der Zugang zum Private Cage kann auf bestimmte autorisierte Personen beschränkt werden. Dadurch lassen sich interne Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Vorgaben besser abbilden.
Private Cages eignen sich besonders für produktive Systeme, geschäftskritische Anwendungen, sensible Kundendaten und Infrastruktur mit erhöhtem Schutzbedarf.
Innerhalb des Private Cage können Racks, Netzwerkkomponenten, Firewalls, Storage-Systeme und Verkabelung strukturiert nach den Anforderungen des Kunden geplant werden.
Ein Private Cage kann je nach Bedarf für mehrere Racks oder größere Infrastrukturumgebungen ausgelegt werden. Damit eignet sich das Modell auch für wachsende IT-Landschaften.
Durch die räumliche Trennung lassen sich Zugriffsrechte, Wartungsprozesse und Verantwortlichkeiten sauberer organisieren und dokumentieren.
Ein Private Cage ist besonders sinnvoll, wenn eigene Hardware im Rechenzentrum betrieben werden soll, aber eine allgemein zugängliche Colocation-Fläche nicht ausreicht.
Für Unternehmen, die Kundeninfrastruktur zentral, sicher und skalierbar im Rechenzentrum betreiben möchten.
Für Anbieter, deren Anwendungen dauerhaft verfügbar, performant und physisch geschützt betrieben werden müssen.
Für Unternehmen, die eigene Server, Firewalls oder Storage-Systeme auslagern möchten, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Für Organisationen mit besonders hohen Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und dokumentierte Zugriffe.
Für Unternehmen, bei denen Nachvollziehbarkeit, Zugriffsbeschränkung und physische Trennung Teil der Sicherheitsarchitektur sind.
Für Anbieter, die eigene Hosting-Umgebungen professionell betreiben und getrennt von anderen Kundenbereichen unterbringen möchten.
Betrieb eigener physischer Server in einem professionellen Rechenzentrum.
Unterbringung mehrerer Racks in einem exklusiv zugeordneten Bereich.
Kombination aus eigener Hardware, Cloud-Anbindung, Firewalls und Storage-Systemen.
Aufbau eines abgesicherten Zweitstandorts für Backup-, Recovery- oder Failover-Szenarien.
Betrieb geschäftskritischer Anwendungen mit kontrolliertem physischem Zugriff.
Unterbringung von Firewalls, Routern, Switches und Security-Appliances in einer abgeschlossenen Umgebung.
Digitale Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, Netzwerksegmentierung und Zugriffskonzepte sind essenziell. Bei eigener Hardware spielt jedoch auch die physische Sicherheit eine entscheidende Rolle. Ein Private Cage ergänzt die technische Sicherheitsarchitektur durch eine klare räumliche Trennung innerhalb des Rechenzentrums.
Der Zugang zum Private Cage kann auf definierte Personen beschränkt werden. Dadurch wird verhindert, dass andere Kunden, Dienstleister oder externe Parteien unbeabsichtigt oder unbefugt in die Nähe der Systeme gelangen.
Innerhalb eines Private Cage können unterschiedliche Infrastrukturkomponenten betrieben werden. Die konkrete Auslegung hängt vom Bedarf des Kunden, der Anzahl der Systeme, der benötigten Leistung, Kühlung, Netzwerkverbindungen und Redundanzanforderungen ab.
Für physische Server, Bare-Metal-Systeme oder kundeneigene Hardware.
Für Switches, Router, Firewalls und strukturierte Netzwerkarchitektur.
Für zentrale Datenspeicherung, Backup-Systeme oder hochverfügbare Speicherlösungen.
Für Firewalls, VPN-Gateways, Load Balancer oder Intrusion-Prevention-Systeme.
Für Verbindungen zu Carriern, Cloud-Diensten oder weiteren Infrastrukturpartnern.
Für sauber strukturierte, nachvollziehbare und wartungsfreundliche Infrastruktur.
Die Einrichtung eines Private Cage erfolgt nicht nach einem starren Standardmodell, sondern wird anhand der technischen und organisatorischen Anforderungen geplant.
Wir erfassen Ihre Anforderungen an Fläche, Racks, Stromversorgung, Netzwerk, Sicherheit und Skalierung.
Auf Basis Ihrer Anforderungen wird ein passendes Konzept für den Private Cage und die notwendige Infrastruktur erstellt.
Zutrittsregelungen, Verkabelung, Stromversorgung, Netzwerkanschlüsse und mögliche Zusatzleistungen werden abgestimmt.
Nach der Einrichtung kann die Infrastruktur in Betrieb genommen, erweitert und auf Wunsch mit weiteren Services kombiniert werden.
Ein Private Cage kann als reine Colocation-Fläche genutzt oder mit weiteren Leistungen von PRIME DataCenter kombiniert werden.
Unterbringung eigener Server und Hardware im professionellen Rechenzentrum.
Optionaler Betrieb, Monitoring oder technische Unterstützung für ausgewählte Systeme.
Individuelle Anbindungsmöglichkeiten für Internet, Carrier, Standorte oder Cloud-Umgebungen.
Ergänzende Backup- und Wiederherstellungskonzepte für geschäftskritische Systeme.
Kombination eigener Hardware mit flexiblen Cloud-Ressourcen.
Erweiterbare Sicherheitskonzepte für Netzwerk, Zugriff und Betrieb.
Ein eigenes Rechenzentrum aufzubauen und dauerhaft zu betreiben ist kostenintensiv, komplex und organisatorisch anspruchsvoll. Mit einem Private Cage nutzen Unternehmen die Vorteile einer professionellen Rechenzentrumsumgebung, behalten aber gleichzeitig ein hohes Maß an Kontrolle über ihre eigene Hardware und Infrastruktur.
PRIME DataCenter bietet damit eine Lösung für Unternehmen, die physische Sicherheit, Skalierbarkeit und professionelle Betriebsbedingungen benötigen, ohne selbst in Gebäude, Energieversorgung, Kühlung, Sicherheitstechnik und Rechenzentrumsbetrieb investieren zu müssen.
Ein einzelnes Rack ist ein abschließbarer Schrank innerhalb einer gemeinsam genutzten Rechenzentrumsfläche. Ein Private Cage ist dagegen ein zusätzlich physisch abgegrenzter Bereich, in dem mehrere Racks und weitere Infrastrukturkomponenten exklusiv für einen Kunden betrieben werden können.
Ein Private Cage lohnt sich für Unternehmen, die mehrere Systeme im Rechenzentrum betreiben möchten und besonderen Wert auf physische Trennung, Zugriffskontrolle, Skalierbarkeit und klare Sicherheitsprozesse legen.
Ja. Die konkrete Auslegung hängt von der benötigten Fläche, Anzahl der Racks, Stromversorgung, Kühlung, Netzwerkanbindung und den Sicherheitsanforderungen ab.
Ein Private Cage bietet eine zusätzliche physische Sicherheitsebene, weil nicht nur einzelne Racks geschützt werden, sondern der gesamte Kundenbereich separat abgegrenzt werden kann.
Ja. Neben Servern können auch Firewalls, Switches, Router, Storage-Systeme, Backup-Systeme und weitere kundeneigene Infrastrukturkomponenten im Private Cage betrieben werden.
Je nach Verfügbarkeit und technischer Planung kann ein Private Cage auf zukünftiges Wachstum ausgelegt oder später erweitert werden. Dies sollte bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Für kleinere Unternehmen ist oft ein einzelnes Colocation-Rack ausreichend. Ein Private Cage wird vor allem dann interessant, wenn mehrere Racks, besondere Sicherheitsanforderungen oder klare physische Trennung benötigt werden.
Sie möchten eigene Server, Netzwerkkomponenten oder geschäftskritische Systeme in einem exklusiv abgetrennten Bereich betreiben? Wir beraten Sie zur passenden Colocation-Lösung und prüfen gemeinsam, ob ein Private Cage für Ihre Anforderungen sinnvoll ist.
Teilen Sie uns grob mit, wie viele Racks, welche Leistung und welche Anforderungen an Zugriff, Netzwerk und Wachstum geplant sind.
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